Kindergarten


Unser Anliegen ist es, das Kind auf seinem individuellen Lebensweg so zu begleiten, dass es die in ihm liegenden Fähigkeiten und Intentionen entfalten kann, um sich gesund zu entwickeln. Dafür wird ihm viel Zeit eingeräumt. Dies führt den Menschen zur Freiheit und versetzt ihn in die Lage, sicher im Leben zu stehen und später Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. – Außer der erblichen und der sozialen Komponente wird auch das Geistige im Menschen berücksichtigt. „Lebendig werdende Wissenschaft! Lebendig werdende Kunst! Lebendig werdende Religion! Das ist schließlich Erziehung…“ – Diese Aussage des Begründers der Waldorfpädagogik, Dr. Rudolf Steiner, wird im Waldorfkindergarten insbesondere auf den nachstehend beschriebenen Schwerpunkten basierend umgesetzt.  Vorbild und Nachahmung In der Waldorfkindergartenpädagogik zusätzlich ausgebildete ErzieherInnen unterstützen die im Kindergartenkind vorhandene natürliche Fähigkeit der Nachahmung durch überschaubare und nachvollziehbare Tätigkeiten, u. a. bei der Reparatur und Pflege von Spielzeug, der Gartenarbeit, der häuslichen Arbeit, wie z. B. dem täglichen gemeinsamen Zubereiten und Verzehren eines gesunden vollwertigen Frühstücks. Ihnen ist es ein Anliegen, im Dialog mit den Kindergartenkindern, in der Art der Sprache sowie in der Form von Ausdruck und Haltung nachahmenswert zu sein. Rhythmus Das Erleben des Rhythmischen im Tages-, Wochen- oder Jahreslauf bildet eine Grundlage des Alltags im Waldorfkindergarten. Das (wiederkehrende) Feiern der christlichen Jahresfeste sowie das Miterleben des natürlichen Jahreslaufes in Liedern, Versen und Spielen geben dem Kind Sicherheit und Vertrauen. Phantasie Das die Phantasie anregende tägliche freie Spiel hat für die Arbeit im Waldorfkindergarten große Bedeutsamkeit. Die Phantasiekräfte werden durch künstlerisches Tun in Form von Sprach- und Fingerspielen, Malen, Singen sowie die Gestaltung jahresfestlicher Reigen wesentlich unterstützt.